Gestern durfte ich einen Abend moderieren, der mich wirklich noch lange beschäftigen wird.
Oliver Schütte hat in seiner VeDRA Masterclass so klar wie selten aufgezeigt, wie tief KI bereits in unsere Arbeit eingedrungen ist – von der Stoffentwicklung bis zur Postproduktion. Praxisnah, analytisch, unbequem ehrlich.
Im anschließenden Panel haben Dr. Anne Zoll und Mark Wachholz die Diskussion noch weiter aufgerissen – rechtlich, künstlerisch, menschlich.
Was bleibt? Das Gefühl, dass sich gerade alles verändert. Und dass wir als Branche genau jetzt die Weichen stellen, welche Geschichten künftig erzählt werden – und von wem.
Ein riesiges Dankeschön an Oliver, Anne und Mark für diese wirklich horizonterweiternde Diskussion. Ihr habt uns alle ein Stück weitergebracht. 🙏
Und danke an alle, die dabei waren – für die Offenheit, die Neugier und die Gespräche, die noch lange nach dem Event weitergehen.
Bei der von mir organisierten VeDRA Masterclass hat Oliver Schütte – Dramaturg, Autor und VeDRA Mitglied – aufgezeigt, wie weit KI in der Filmproduktion bereits Realität ist. Von der Stoffentwicklung über das Casting bis zur Postproduktion. Basierend auf seinem Buch „Der letzte Film“ – praxisnah, analytisch, unbequem ehrlich.
Als Agentur für filmische Adaptionen erleben wir gerade einen dieser Momente, für die wir diese Arbeit machen: Die FFA hat die Verfilmung des preisgekrönten Romans „Jacob beschließt zu lieben“ von Catalin Dorian Florescu mit einer Projektsförderung bedacht. Eine poetische Parabel über Resilienz im Sturm der Geschichte und dass Liebe stärker ist als Hass. Eine Geschichte, die auf die Leinwand gehört.
Nach der bereits erhaltenen Förderung durch die FFA ist dies ein weiterer bedeutender Meilenstein, der das Vertrauen in dieses besondere Projekt unterstreicht.
Ein herzliches Dankeschön geht an das internationale Produzententeam: Yilmaz Arslan – MaxMa Film (Deutschland) – Ada Solomon – microFilm (Rumänien) – Paul Thiltges – Paul Thiltges Distribution (Luxemburg)
Genau dafür brennen wir bei BuchScout: einzigartige Literatur mit Produzenten zusammenzubringen und diese zu adaptieren!Größere Bilddarstellung aktivieren,
Ich schaue Titanic und hoffe jedes Mal, dass das Schiff diesmal nicht untergeht. Ich weiß, dass es untergeht. Aber ich hoffe es trotzdem.
Warum funktionieren Geschichten, deren Ende wir kennen? Warum funktionieren True Crime und Bionics, obwohl das Ergebnis feststeht?
Man nennt es auch das Paradox of Suspense: Spannung entsteht nicht nur durch Nicht-Wissen. Wir schauen nicht wegen der Information. Wir schauen wegen des Weges. Wir wollen sehen: Wie genau ist es passiert? Welche Entscheidung war der Wendepunkt? Gab es einen Moment, in dem alles hätte kippen können? Und was hätte ich getan?
Dramaturgie ordnet Chaos. Sie macht aus einem bekannten Ende eine nachvollziehbare Kette von Entscheidungen und Konsequenzen.
Und sie gibt uns etwas, das das echte Leben selten liefert: Closure.
Das heißt für das Handwerk: Eine Regel sagt: Halte Informationen zurück, um Spannung zu erzeugen. Ein Werkzeug fragt: Wie stark ist die emotionale Beteiligung? Wie klar sind die Entscheidungen? Wie spürbar die Konsequenzen?
Twists können überraschen. Aber sie tragen nur, wenn der Weg stimmt.
Die tiefere Spannung entsteht oft dann, wenn wir wissen, was kommt – und trotzdem nicht wegsehen können.
Wie man Beteiligung baut, bevor man Überraschung sucht. Nächste Woche in Berlin werden wir auch darüber sprechen.
Was schaut ihr, obwohl ihr das Ende kennt?
Es gibt noch 3 Plätze für den BuchScout Intensiv-Workshop mit Prof. Taç Romey.
Von der Drehbuchentwicklung über Casting bis zur Postproduktion: Künstliche Intelligenz ist längst in der Filmbranche angekommen. Sie analysiert Stoffe, prognostiziert Zuschauerreaktionen und generiert Bilder, Stimmen und ganze Szenen.
In der VeDRA Masterclass erläutert unser Mitglied, dem Dramaturgen und Autor, Oliver Schütte, was das konkret bedeutet – für Produktionsprozesse, Berufsbilder und vor allem für die kreative Arbeit. Welche Geschichten werden künftig erzählt? Welche Rolle spielen Algorithmen? Und was bedeutet Kreativität, wenn Maschinen mitgestalten? Praxisnah, analytisch und mit Blick in die Zukunft – basierend auf seinem Buch „Der letzte Film – wie KI Streaming, TV und Kino übernimmt“.
Beim anschließenden VeDRA Panel diskutieren wir die neuesten Entwicklungen und Implikationen auf unsere tägliche Arbeit mit Dr. Anne Zoll (Digilaw) und dem Drehbuchautor und AI Filmemacher Mark Wachholz, moderiert von VeDRA Vorstand Suzanne Pradel.
Oliver Schütte und Autor des Buches „Zukunft Schreiben: KI-Tools für Autorinnen und Autoren“. Oliver Schütte wird zusammenfassen, wie KI-Tools als wertvolle Unterstützung für kreative Prozesse eingesetzt werden können – und zwar von der ersten Ideenfindung bis hin zum Feinschliff des Drehbuchs. Außerdem zeigt er auf, wie KI dabei helfen kann, komplexe dramaturgische Elemente zu analysieren und Projekte effizienter und kreativer zu gestalten.
Dr. Anne Zoll ist Gründerin der Kanzlei DIGILAW. Sie ist promovierte Juristin, hat viele Jahre in renommierten Großkanzleien im Bereich Medien und Entertainment und IT Recht gearbeitet und bietet heute als Boutique Kanzlei hochspezialisierte Rechtsberatung für Unternehmen mit datengetriebenen Geschäftsmodellen oder KI-Fragestellungen an.
Mark Wachholz schreibt seit über 20 Jahren in diversen Medien und Genres, darunter für Film und TV sowie als Co-Autor von drei Romane und preisgekrönten Computerspielen. Seit 2023 hat er sein Storytelling mit AI erweitert und zählt mit AI-Filmen wie Unblind (2024), The Cinema That Never Was (2025) und Céremony (2025) zu den weltweit bekanntesten AI-Filmemachern. Marks Geschichten beschäftigen sich oft mit dem Einfluss von Systemen auf Gesellschaft, Geschichte und Identität.
Suzanne Pradel ist im VeDRA-Vorstand und Gründerin der BuchScout & SerienScout Agentur, die sich auf die dramaturgische Entwicklung und strategische Vermarktung von europäischen Kinospielfilmen und Serien spezialisiert hat. Zudem ist sie als Gutachterin für europäische Förderungen tätig. Sie leitet Autor:innen an, im Umgang mit KI, in der Stoffentwicklung.
Ort: Franz-Mehring-Haus Salon im 1. OG Franz-Mehring-Platz 1 10243 Berlin U-Bhf. Ostbahnhof
Aber sie haben kein unlösbares Problem, wie in: The Handmaid’s Tale, Hulu: Freiheit oder Tochter? Away, Netflix: Marsmission oder Familie? The Crown, Netflix: Krone oder Privatleben? Game of Thrones HBO: Mehrere wollen den Thron. Es gibt nur einen.
Drops of God Apple TV Nur eine Person kann das Erbe antreten
Ein Teil des serieller Motors ist ein #Dilemma, das sich nicht sauber lösen lässt. Wenn dein Konflikt lösbar ist, endet deine Serie.
Könnt ihr in Eurer #Serie (neben der Zentralen Frage) auch das Dilemma benennen?
Im Workshop gemeinsam mit Taç ROMEY (Professor für Serielles Erzählen an der HFF München, Emmy-Nominierter, Produzent und Entwickler des weltweit ersten Masterstudiengangs „Serial Storytelling: Created by A.I.& I“) und BuchScout und Suzanne Pradel bauen wir genau das, mit der #KI und Eurer Beobachtung der #Arenen. Keine Ideen sondern starke Motoren
Tag 1 einzeln buchbar: 650 Euro Alle 3 Tage inkl. exklusivem Pilot-Tag: 1.650 Euro – Für mehr Informationen geht es hier zum Link der Veranstaltung: https://eveeno.com/buchscout_ki Sichert Euch jetzt einen der begrenzten Plätze und investiert in Eure professionelle Zukunft.
Ich freue mich auf Euer zahlreiches Kommen!
Herzlich, Suzanne Prade Development Producer BuchScout Agentur
Als Agentur für filmische Adaptionen erleben wir gerade einen dieser Momente, für die wir diese Arbeit machen: Die FFA hat die Verfilmung des preisgekrönten Romans „Jacob beschließt zu lieben“ von Catalin Dorian Florescu mit einer Projektsförderung bedacht. Eine poetische Parabel über Resilienz im Sturm der Geschichte und dass Liebe stärker ist als Hass. Eine Geschichte, die auf die Leinwand gehört.
Nach der bereits erhaltenen Förderung durch die FFA ist dies ein weiterer bedeutender Meilenstein, der das Vertrauen in dieses besondere Projekt unterstreicht.
Ein herzliches Dankeschön geht an das internationale Produzententeam: Yilmaz Arslan – MaxMa Film (Deutschland) – Ada Solomon – microFilm (Rumänien) – Paul Thiltges – Paul Thiltges Distribution (Luxemburg)
Genau dafür brennen wir bei BuchScout: einzigartige Literatur mit Produzenten zusammenzubringen und diese zu adaptieren!Größere Bilddarstellung aktivieren,
Liebe Autor:innen und schreibende Produzent:innen und Regisseur:innen, Die Branche verändert sich rasant. KI ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern Realität in Redaktionen, bei Sendern und auf Plattformen. Wer jetzt nicht lernt, diese Werkzeuge professionell und dramaturgisch souverän einzusetzen, riskiert den Anschluss zu verlieren. Dieser Workshop bietet Euch genau das: Keine oberflächliche Einführung, sondern ein intensives Arbeitsformat mit echtem Tiefgang. Ihr lernt, generative KI gezielt zu steuern, Stoffe präziser zu strukturieren und Euren Pilot als überzeugendes Herzstück Eurer Serie zu entwickeln.
Geleitet wird der Workshop von Taç ROMEY – Professor für Serielles Erzählen an der HFF München, Emmy-Nominierter, Produzent und Entwickler des weltweit ersten Masterstudiengangs „Serial Storytelling: Created by A.I.& I“. Fundierter geht es kaum.
Tag 1 einzeln buchbar: 650 Euro Alle 3 Tage inkl. exklusivem Pilot-Tag: 1.650 Euro – Für mehr Informationen geht es hier zum Link der Veranstaltung: https://lnkd.in/djbA49N9 Sichert Euch jetzt einen der begrenzten Plätze und investiert in Eure professionelle Zukunft.
Ich freue mich auf Euer zahlreiches Kommen!
Herzlich, Suzanne Pradel BuchScout Agentur
# Screenwriting # Pilotdramaturgie # KI in der Stoffentwicklung # Seriendramaturgie