Wie adaptiert man einen Roman?

Oft melden sich Autoren bei mir mit der Frage: Kann man meinen Roman verfilmen und wie funktioniert das? Generell muss man sagen, dass die Chancen, dass ein Roman verfilmt wird, viel geringer sind, als dass er verlegt wird. Und meistens dauert es ein bis drei Jahre bis ein Produzent die Optionsrechte kauft und dann nochmals ein bis drei Jahre bis der Roman verfilmt wird. Das fordert natürlich viel Geduld von einem Autor. Aber was kann man tun, wenn man fest an die Möglichkeit glaubt, dass der eigene Roman sich verfilmen lässt?

SCHRITT 1: PRÜFUNG DES POTENTIALS
Man sucht einen erfahrenen Filmdramaturgen, wobei man auf dessen Referenzen achten sollte, und lässt den Roman gegen die Zahlung eines Honorar auf die Möglichkeit einer filmischen Adaption prüfen.

SCHRITT 2: SUCHE EINER AGENTUR 
Wenn der Stoff Potenzial für einen Fernseh- oder Kinofilm besitzt, kann der Autor seinen Roman selber vermarkten oder er sucht sich einen Agenten, der sich unbedingt gut im Filmgeschäft auskennen sollte, und schließt einen Vertrag zur Vermittlung der Filmrechte.

SCHRITT 3: SUCHE NACH EINEM PRODUZENTEN
Die Agentur sucht dann den passenden Produzenten oder Sender für das Projekt.

SCHRITT 4: VERHANDLUNG DER VERTRÄGE
Wurde ein passender Partner gefunden, so verhandelt die Agentur für den Autor den Vertrag mit den Rechtenehmern zur Übertragung der Rechte.

SCHRITT 5: FILMISCHE ADAPTION
Ein Drehbuch wird auf der Basis des Romans erstellt. Und wenn der Partner den Film erfolgreich finanziert hat, beginnen die Dreharbeiten und so findet der Roman schließlich seinen Weg auf die kleine oder große Leinwand.

Sollten Sie noch Fragen haben oder die Filmrechte an einen erfolgreichen Roman besitzen, an dessen filmische Adaption Sie glauben, dann können Sie sich gerne an uns wenden! Unsere Kontaktdaten und weitere Informationen finden Sie unter www.buchscout.net.

Die BuchScout Agentur ist eine international tätige Script Consulting und Sales Agentur für Romanrechte. Wir sind spezialisiert auf die dramaturgische Beratung anspruchsvoller Spielfilmprojekte, Romanadaptionen und internationaler Koproduktionen sowie der Erstellung von Gutachten. So arbeitete BuchScout, Suzanne Pradel, beispielsweise an dem Kinofilm „Galloping Mind“ des belgischen Regisseurs Wim Vandekeybus (Kinostart: September 2015 zunächst in Belgien) oder der Bestseller-Adaption „Ich bin dann mal weg“ von Hape Kerkeling (Kinostart: Dezember 2015) mit.

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